BIOLAND SCHUSTER

ICH HABE AUCH KEINE LÖSUNG

Ich habe schon viel ausgesät. Die ersten Tomaten sind getopft und stehen in unserem kalten Folienblock nachts unter Vlies. Wahrscheinlich gibts die ersten Tomaten in der 2./3. Aprilwoche. Paprika habe ich erst mal einen Schwung pikiert. Die stehen auf den Hängern in der Vermehrung. Pikiert habe ich selbst Salate wie Forellenschluss, Hirschzunge, Teufelsohr etc., Brokkoli, Kohlrabi, Palmkohl und rote Beete. Momentan bekommen wir wöchentlich Pflanzen der Firma Natterer. Kommende Woche ab Donnerstag gibts Pflücksalate, Kohlrabi, Fenchel, Sellerie, Mangold und Frühlingszwiebeln. Ein kleines Staudensortiment, winterharte Kräuter und die einjährigen Kräuter, die wir den Kältegraden unseres Wetters entsprechend bekommen, können schon gepflanzt werden. Erdbeeren sind auch kein Problem, weil die den ganzen Winter kalt gestanden sind. Neu haben wir ein paar Haskappflanzen von Biolandbau Schmitt vom Baad 1. Wir müssen jetzt viel rumräumen, immer wieder neu zusammen stellen, weil die Pflanzenvielfalt immer größer wird, aber die Gärtnerei nicht entsprechend. Wir stehen freitags auch wieder in Forchheim vor dem Denns.
Für den Krieg in der Ukraine hoffe ich auf ein Wunder, dass bald Frieden und Freiheit für die Ukraine möglich wird. Und dass auch die Freiheiten für russische Bürger nicht mehr eingeschränkt werden. Die Weltprobleme des Klimawandels, die alle betreffen, auch Diktatoren und Milliadäre können nur in der kreativen, manchmal auch chaotischen Freiheit gelöst werden. Ich leide mit unserem Wirtschaftminister, der die verfehlte Energiepolitik der letzten Jahre ausbaden muss. Hoffentlich gelingt jetzt die Energiewende möglichst schnell, damit die Abhängikeiten von anderen schwierigen Staaten abgebaut wird. Mancher sollte vielleicht seinen Widerstand gegen Windräder, Stromtrassen, Solarzellen überdenken. Wir haben nicht die Zeit bei jedem Projekt jahrelange Prozesse zu führen. Auch bei uns das Reparaturwerk der Eisenbahn – schwierig. Entweder gehen wir auf die Schiene, dann muss das irgendwo repariert werden oder wir fahren alle Auto. Aber die Autobahnlandschaften sind auch nicht schöner und ökologischer. Alles nicht einfach. Ich beete ernsthaft um die Erleuchtung der Menschen und ein gutes Ende. Carolin Schuster

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