LEBENSMITTELKAUF PER INTERNET

Grüße an die Gärtner da draußen, seid ihr schon alle vertrocknet. Die Hitze ist der Hammer. Mich wunderts, dass die Pflanzen es doch so gut aushalten, nur mit dem Pikieren der Gemüsepflanzen ist es a bisserl schwierig. Verkauf ist sicher nur noch am Freitag, auch wenn wir öfter da sind, aber nicht mehr so regelmäßig. Gemüsepflanzen und Kräuter gibts noch, schöne Zinniensträuße und noch ein paar Tagetes und Portulakröschen. Neu sind Salpglossis und Marihuanilla.
Und nun zum Thema. Neulich stand in unserem Biolandheft, dass Amazon plant etwa 30% des gesamten Lebensmittelverkaufs, darunter auch Bio, übers Internet zu handeln. Wollen wir das? Sollten wir nicht als verantwortungsvolle Käufer selber in die Läden gehen oder auf den Markt. Sollten wir nicht direkt die Produzenten und die kleinen Unternehmer unterstützen und nicht die große Marge eines Internetriesen. Außerdem alle beschweren sich über den Verkehr, aber viele bestellen im Internet anstatt direkt vor Ort zu kaufen. Und auch selbstfahrende Lastwagen und Drohnen, die an unser Haustüren kommen, machen die Sache für mich nicht freundlicher. Ich warte bis die ersten Häcker ein oder mehrere Autos manipulieren. Wenn ich selbst einkaufe, kann ich mir selbst die Sachen raussuchen und nebenbei noch analog mit den Menschen kommunzieren, also halt a weng plaudern und so der Einsamkeit vor dem Computer entkommen. Wir haben es in der Hand wie unsere Städte und auch unsre Kommunikation aussieht. Man sollte sich auch mal vor Augen halten, dass (glaube ich) die acht reichsten Unternehmen in den USA sitzen und etwas mit Computer zu tun haben wie Amazon, Google, Microsoft, Apple und Facebook etc. Denkt alle mal selber nach und übrigends, ich mache meinen Wocheneinkauf am Samstag für die ganze Woche mit frischen Lebensmitteln. Gute Zeit Carolin Schuster

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