WIR SIND NOCH NICHT ERFROREN UND PROBLEM PLASTIK

Also Pflanze bei Schusters zu sein, da musst du ganz schön was aushalten. Aber sie haltens aus, erstaunlicherweise. Wir haben schon viermal Kräuterjungpflanzen bekommen und sie stehen ziemlich gut in unserem Kalthaus. Die ersten Chili und Paprika sind pikiert und stehen in unserer Anzucht bei ca 12-15 Grad. Geranien haben wir auch schon getopft, die müssen am Freitag raus ins  kalte Haus. Vorne haben wir etwas mit Folie abgehängt, damit wir unsere Anzucht eventuell offenlassen können, denn am Sonntag muss ich unbedingt anfangen Tomaten zu topfen. Am 7/8 April ist schon die Frühjahrslust und da hatten wir immer bereits die ersten Tomaten dabei, obwohl das ja eigentlich ein Blödsinn ist bei unseren Wettern. Die zweiten Gemüsepflanzen sind auch pikiert. In etwa zwei bis drei Wochen gibts das erste Frühkraut. Wir haben ebenfalls Erdbeerpflanzen wie in etlichen Supermärkten angeboten, doch diese Woche werden wir noch keine mitnehmen angesichts gefrorener Böden. Am Samstag gibts viele schöne Hornveilchen von uns, die man auch bei Frost nicht abdecken muss und weiterhin die ersten Salatpflanzen und Kräuter fürs Frühbeet, Kasten oder Gewächshaus.

Ein weiteres ernstes Thema – Plastikmüll. Letzte Woche war in Hart aber Fair wieder mal eine Diskussion. Ich kann nur immer wieder betonen, wir haben unser Handeln und unsere Entscheidungen selbst in der Hand. Ich beschreibe mal wie mein Einkauf aussieht und zwar nicht erst seit dieser Sendung. Samstag früh packe ich meine Taschen, denn ich kaufe nur am Samstag ein für die ganze Woche. Da kommen meine Joghurt- und Quarkgläser,  Sahneflaschen, seit neuesten auch Milchflaschen(mein Mann hat es überlebt), geglättete schon mal verwendete Papiertüten und ein paar Plastikdosen für Käse, Wust oder auch mal Fleisch. Ich kauf ja ziemlich viel am Markt und da füllt auch jeder Markthändler  die Wurst und Käse in die Dosen. Wer nicht am Markt kauft, könnte zumindest beim Metzger kaufen, vielleicht kann man da auch tuppern oder bekommt es zumindest in einer Paiertüte un nicht eingeschweißt und tut ein gutes Werk , weil er den kleinen Laden unterstützt. Bei Obst und Gemüse ist es ganz einfach . Zuunterst das Schwere wie Kartoffeln, Kohlrabi oder Karotten, dann Äpfel und Birnen, Orangen etc und zuoberst Salate. Das Meiste kommt bei mir ohne Verpackung in die Tasche bis auf z.B. Feldsalat, Trauben, Aprikosen, doch da kommen viele meiner  Tüten ein zweites oder drittes Mal zum Einsatz. Eierschachteln werden auch wieder verwertet bzw. hab ich auch eine Tuppereierschachtel. Die Ölfaschen werden leider nicht mehr verwendet, da es zu aufwändig wäre , diese zurückzuschicken. Ich habe auch schon getrocknete Kräuter ein zweites Mal in diesselbe Tüte befüllen lassen, aber dazu muss man in einem Kräuterladen kaufen und nicht in einem Supermarkt. Ansonsten brauchen wir nicht soviel. Wir nehmen auch mal was Gebrauchtes. Für Schuhe gibts den wunderbaren GEALaden  in Nürnberg zwischen Haus Eckstein und Fembohaus, die haben auch noch andere  Sachen, anständig hergestellt. Wir waren auch schon zweimal in Gremsdorf in dem Trigemageschäft für Unterwäsche, T-Shirts, Trainingshosen. Das verbinden wir mit einer Wanderung und fahren nicht extra hin. Also mann/frau kann schon, wenn man etwas überlegt einkauft. In diesem Sinne Carolin Schuster

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