DAS BESTE KOMMT HOFFENTLICH BALD IN 2020

Ein letzter Gruß an alle da draußen für dieses Jahr. Die Kälte empfindlichen Pflanzen sind in unserer Vermehrung bei 5° eingelagert. Im unbeheizten Teil stehen viele Erdbeersorten, Hornveilchen und heuer neu Vergissmeinnicht für das Frühjahr. Die winterharten Kräuter stehen sortiert, aber sehr in sich zurückgezogen. Im Freiland stehen heuer relativ viele Stauden schon getopft, mal sehn wie sie den Winter überleben. Und innen haben wir ganz viele Bartnelken, Muskatellersalbei, Königskerzen, etwas Staudenprimeln und etwas Fingerhut. Die nicht verkauften Löwenmaul halten sich auch noch tapfer in der Kälte. Die Tomatentöpfe haben wir, zum Leidwesen meines Mannes, nicht alle kompostiert, sondern ich habe in etlichen Töpfen immer drei Salatpflanzen rein. Im Folienblock sind die ganz gut gewachsen und wir haben auch schon viel eigenen Salat gegessen. Im Freiland schauts noch a bisserl aus. Wir schmeißen Erdtöpfe einfach auf den Acker und im Frühjahr wird noch Kompost verteilt und einmal gefräst. 2020 steht bei uns der Tag der offenen Tür im Knoblauchsland an. Wer also einfach mal schauen will, ist herzlich eingeladen. Im Januar sind wir noch ein wenig faul. Bestellungen, Planungen und Urlaub. Ab Februar gehts dann wieder voll los mit Aussaaten, Stecklingen und Umtopfen, Teilen von Kräutern. Die Vermehrung wird auf 15° hochgeheizt. Entweder am letzten Februarsamstag oder am ersten Märzsamstag, je nach Wetterlage gehts wieder mit dem Markt los. Und auch in der Gärtnerei sind wir dann wieder zu den Öffnungszeiten MO/MI/FR 10.00-12.30 und 15.00-18.00 Uhr für Sie da. Da gibts die ersten Salatpflanzen für Haus und Kasten und die ersten Hornveilchen.
Zur Lage der Welt fehlen mir fast die Worte. Die Jugendproteste werden getätschelt, aber die Politik traut sich nicht, konsequent gegen zu steuern. Die Konzerne, die sich immer mehr konzentrieren, haben immer noch zuviel Macht und Einfluss. Was nützt der Arbeitsplatz, wenn die Umwelt ruiniert ist. Und von vielen Arbeitsplätzen können viele Menschen eher schlecht als recht leben. Wenn wir den sozialen Frieden erhalten und den Rechtsruck aufhalten wollen, geht das nur mit Gemeinwohlökonomie und einer gerechten Geldverteilung für alle. Ist der Manager wirklich soviel gescheiter, dass er soviel mehr Geld erhält als die in der unteren Arbeitsetage? Wenn die Arbeit in Fabriken oder auch an Schreibtischen nicht gemacht wird, nützt der beste Manager nichts. Auch die Natur schreit. Wir müssen alle umdenken und den Grundsatz einhalten: Weniger ist mehr! Aber bei uns gehts immer nur darum, dass wir die Menschen nicht bevormunden und bestimmen können. Darum lassen sich auch viele Menschen von der Werbung bestimmen ohne nachzudenken. 2019 wurden soviele SUVs wie noch nie verkauft und es wird auch soviel wie nie geflogen. Die Fleischproduktion nimmt, glaube ich, auch eher zu als ab trotz aller lauten Veganer. Ich wünsche den Menschen für 2020 Frieden (auch die Kriege, auf alle Fälle die deutschen Rüstungsexporte haben einen Höchststand erreicht), Liebe (mein christliches Motto: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst)Gerechtigkeit und dass die Natur den Stellenwert erhält, den sie braucht um zu überleben (mein 2. Motto: Sein von Erich Fromm, Haben oder Sein, wir können selbst entscheiden). Ein für die Welt besseres 2020 wünscht Carolin Schuster.

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